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1.2.2 Super Mario Bros.: The Lost Levels

 

Meistro Mauri



Erlebt nicht selten den Sonnenaufgang nach einer Nacht voller Verwirrungen in aller Frische persönlich, ist zeitweilig zugedröhnt mit Kaffeemassen und stellt sich zu jeder alldenklichen Situation seines spannenden Daseins passende Musikhintermalung und Kameraperspektive vor.
Findet Wörter, wie Superiösität, gnadophil, sphäralitant, plusquamperfekt aber auch Dreck, Gulasch und Wuseln schick und versucht vergessene, verlorene, aber subtile Sätze, wie "Ich glaub mein Schwein pfeift!", "Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt!" oder auch "Langes Fädchen, faules Mädchen!" in seinen täglichen Sprachgebrauch einzufügen. Kichert nachts in seine vier Kopfkissen und schämt sich noch viel schlimmer als zum Zeitpunkt des Ereignisses über peinliche Tollpatschigkeiten, die ihm leider nicht selten widerfahren.
Seine einzigen Hobbies sind eigentlich keine, denn alles, was er gelegentlich tut, ist Zeichnen mit mäßigem Erfolg, hier und da ein paar Drehprojekte, ein selbst geschaffenes - oder eher noch zu erschaffenes Computerspiel, dass seit ungefähr sechsundvierzig Jahren unfertig bei ihm rumliegt, und das Ausdenken von Geschichten und das Aufschreiben dieser.
Er ist ein eingeschweißter, vollblütiger Perfektionist, tüftelt an allem noch hunderttausendmal rum und dieser Perfektionismus ist eine wahre Folter, ein Segen und auch ein Fluch, der ihn in den Wahnsinn treibt und ihn zwingt die immer wiederkehrenden, leidvollen Höllenqualen zu durchleben an allem und jedem immer wieder einen Fehler zu entdecken, ein kleines Manko, sodass er es komplett ändern oder wenigstens noch einmal überarbeiten muss. Letzteres ist auch der Auslöser, dass er niemandem wirklich vertraut geschweige denn verlässt. Sein Motto ist das altbekannte:
Wenn man etwas richtig haben will, dann muss man es eben selbst machen!

 


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